Workshop W2 2010
Workshop W1 2011

Workshop W2 2010
Workshop W1 2011
Workshop W1: Stabilisieren und Prozessieren | Workshop W2: Rituelle Gewalt und Austieg aus Täterzusammenhängen |
Achtung! Dieses Seminar ist ausgebucht! Wenn wir eine sichere Arbeitsbeziehung zur Klientin haben und diese nicht mehr in Täterhänden ist, können wir beginnen, Zug um Zug zu stabilisieren und traumatisches Material zu prozessieren. Ich möchte mit den TeilnehmerInnen noch einmal die ersten Stadien der Behandlung (wie fangen wir eigentlich an?) besprechen mit dem Ziel, so früh wie möglich integrative Arbeit auf der inneren Bühne leisten zu können. Dabei werden wir auch verschiedenste Prozesstechniken durchgehen. Ziel des Seminars ist eine Ermutigung für eine sowohl intensive Stabilisierungs-, als auch eine kontinuierliche Prozessarbeit, gerade auch mit diesen „schwierigen“ KlientInnen. Hohe Wacht, Hohwacht (Ostsee) Achtung! Dieses Seminar ist ausgebucht! | Rituelle Gewalt als organisierte sadistische Ausbeutung, die
ritualisierten Charakter hat, kommt in der sog. „Kinderpornografie“
und „Kinderprostitution“ ebenso vor wie in der Zwangsprostitution
von Jugendlichen und Frauen sowie in destruktiven Kulten (in Afrika
auch bei der „Ausbildung“ von Kindersoldaten). Zweck ist die
systematische „Abrichtung“ von Kindern und Frauen zur Benutzung für
die jeweilige Täter-gruppe. Wenn wir die Opfer behandeln, müssen
wir beachten, dass sie sehr häufig auch ge-zwungen wurden, andere
Opfer für Misshandlungen auszuwählen und/oder sie selbst zu
foltern. (Kindliche) Opfer werden durch Verwirrung, bizarre
Szenarien, der Vermittlung des Gefühls, sie seien „auserwählt“
sowie extreme Folter gezielt in ihrer Identität gespalten und
müssen Dissoziation benutzen, um zu überleben. Was sollten wir bei
der Aussteiger-Beratung und der traumazentrierten Psycho-therapie
mit Opfern ritueller Gewalt besonders beachten? Wie helfen wir
ihnen, aus der zerstörerischen Bindung an die Täter äußerlich und
innerlich zu entkommen? Wie gewinnen wir Täterintrojekte zur
Mitarbeit? Was tun gegen systematisch ausgeführte Befehle
(Programme“)? Wie unterscheiden wir „falsche“ von „echten“
Überlebenden? Mit Video-Demonstration und drei Stunden
Fallsupervision. 29. und 30. Oktober 2010 Clarion Hotel, Göttingen 21. und 22. Oktober 2011 Clarion Hotel, Göttingen |
Workshop 2011 W1: Von der Dissoziation zu Achtsamkeit |
In diesem Übungs-orientierten Seminar an einem wunderschönen Ort
(Hohwacht an der Ostsee) können die TeilnehmerInnen zum einen
theoretisch, zum anderen selbst erfahren, wie Achtsamkeit als
Gegenteil von Dissoziation verstanden werden kann, weshalb bei
dissoziativen Störungen mit kleinen Übungen begonnen werden sollte,
welche Möglichkeiten es geben könnte, auch hoch dissoziative
KlientInnen zu motivieren. Achtsamkeit brauchen wir nicht nur, um Mitgefühl zu üben, sondern überhaupt, um ein waches Bewusstsein zu schulen, das Emotionen durch Annäherung statt Vermeidung regulieren kann. Hohe Wacht, Hohwacht (Ostsee) 3. und 4. Juni 2011 |