Michaela Huber
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Seminare 2009



Fortbildungsreihe F 2009
„Jahresgruppe zu dissoziativen Störungen“

Die aus sechs Wochenenden (Freitag u. Samstag) bestehende Fortbildungsreihe F 2009, abgekürzt „Jahresgruppe“ genannt, beginnt im Januar und endet Anfang Dezember 2009. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, zwei frei zu buchende Sonderkurse zu belegen: Kurs W1 „Integration und Trauerarbeit“ im Mai in Hohwacht und im November in Göttingen Kurs W2, der das spezielle Thema der sogenannten „Rituellen Gewalt“, also organisierter sadistischer Ausbeutung und deren Folgen in den Mittelpunkt stellt.

Was wird vermittelt?
In der Jahresgruppe wird der „State of the Art“ der Diagnostik und Traumabehandlung bei dissoziativen Störungen vermittelt. Dabei legt Michaela Huber besonderen Wert auf die Vermittlung der theoretischen und Therapie-praktischen Kenntnisse über die dissoziative Identitätsspaltung (D.I.S. oder ehemals „multiple Persönlichkeit“); aber es werden ebenfalls alle anderen dissoziativen Prozesse, von der Alltags-Dissoziation bis zur Ego-State Disorder und andere Phänomene der sogenannten „Dissoziativen Störung nicht näher bezeichnet“ (D.S. n.n.b. oder DDNOS) erläutert. Auch die Unterscheidung zwischen der „einfachen“ Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (DESNOS) sowie die Differentialdiagnostik und Komorbidität (etwa mit der Borderline-Störung) werden behandelt.

Leitfrage
„Wie können wir die wissenschaftlichen und klinischen Erkenntnisse darüber, was dissoziative Prozesse steuern hilft, selbst in praktisches therapeutisches Handeln umsetzen, mit dem Ziel, die Steuerungs- und Bewältigungsmöglichkeiten in die Hand der Betroffenen zu geben?“, ist eine Leitfrage der Jahresgruppe. Anhand von Selbsterfahrungs-Übungen und Live-Demonstrationen wird der dissoziative Prozess exploriert und dessen Begleitung sowie die konkrete therapeutische Arbeit auf der „inneren Bühne“ eingeübt; Videodemonstrationen bringen den TeilnehmerInnen die praktisch-therapeutische Arbeit mit hoch dissoziativen KlientInnen nahe; in Mini-Lectures wird der aktuelle Stand der klinischen Forschung erläutert; und jedes Wochenende enthält drei Stunden Supervision, in der Fälle vorgestellt, gemeinsam diskutiert und Vorschläge zum weiteren therapeutischen Vorgehen erarbeitet und erläutert werden.

Prozesstechniken bei Komplextrauma und schweren dissoziativen Störungen

Ein zweiteiliges Fortgeschrittenenseminar für TraumatherapeutInnen

Was können Sie erwarten?
Haben Sie viele Fortbildungen in Traumatherapie besucht, arbeiten mit komplex traumatisierten Menschen und wünschen sich ein Seminar, das Sie ermutigt, sie an das Gelernte erinnert, und Ihnen neue Fertigkeiten vermittelt? Wir beide, Michaela Huber und Jacqueline Schmid, haben es übernommen, für Sie ein praxisorientiertes Auffrischungs- und Aufbauseminar zusammenzustellen, das Ihre guten Fähigkeiten, Menschen mit vielen Lebensbelastungen zu begleiten, aufgreift und das Ziel hat, neue Anregungen und Erkenntnisse der "clinical community" zu vermitteln. Dabei werden wir auch die theoretischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Zeit berücksichtigen, u.a. die Erkenntnisse über Neuroplastizität, die Notwendigkeit des Prozessierens von Körpersymptomen und die Überwindung der strukturellen Dissoziation in der Persönlichkeit.

Veranstalterin und Referentin:
Michaela Huber

Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin, Ausbilderin in Traumabehandlung, Kassel/Göttingen info@michaela-huber.com
Telefon: 0049-(0)551 - 770 81 10

Referentin:
Jacqueline Schmid
info@jacqueline-schmid.ch
Telefon: 0041-(0)44 251 50 38

Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Zürich. EMDR Supervisorin und Facilitator des EMDR Institut Deutschland, Zusatzqualifikation der DeGPT für “spezielle Psychotraumatherapie”.

Teil 1: 19.03.2009 - 21.03.2009

Teil 2: 17.09.2009 - 19.09.2009

Tagungsort: Hotel Clarion Göttingen

 


Die Weiterbildung wurde von der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen mit 16 Punkten pro Wochenende akkreditiert. Erfahrungsgemäß werden diese Punkte von allen Psychotherapeutenkammern und Ärztekammern anerkannt.

 




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