Seminar F1:
Trauma, Dissoziation und Traumagedächtnis: gesellschaftlich, familiär, beruflich, individuell
Im ersten Seminar der Jahresgruppe lernen sich die TeilnehmerInnen auf eine achtsame und ressourcen-orientierte Weise gegenseitig kennen. Der Arbeitsprozess beginnt mit dem Fokus auf das Thema „Trauma, Dissoziation und die Folgen“. Welche Rolle spielte es für die eigene Berufswahl, in einer eher Trauma-verdrängenden Nachkriegs-Gesellschaft zu leben? Wo haben sich die Traumata der eigenen Herkunftsfamilie und die Belastungen in der eigenen Biografie negativ, wo positiv auf Berufswahl, Engagement und persönlich-berufliche Reife ausgewirkt? Welche Stoffwechsel-Prozesse aus der typischen posttraumatischen Stoffwechsel-„Wippe“ können auch bei uns „Profis“ auftreten, wie erkennen wir sie, wie können wir uns vor sekundärer und stellvertretender Traumatisierung schützen? Dabei werden einige Grundhaltungen der traumazentrierten Psychotherapie vermittelt; ebenso wie die Erkenntnisse über die Bedeutung von Dissoziation im traumatischen und posttraumatischen Prozess. Dieses Seminar enthält Fall-Supervision.
25. und 26. Januar 2008
Clarion Hotel, Göttingen